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Hinweis: Diese Dokumentation bezieht sich auf die aktuellste Version der NORA | 360° Plugins. Aktualisieren Sie das hier beschriebene Plugin, um die Dokumentation verwenden zu können.
Bitte beachten Sie, dass NORA | 360° für Ihre lokale Umgebung angepasst werden kann. Diese Dokumentation beschreibt den Standard. Die von Ihnen verwendete Installation kann vom Standard abweichen.
Eine Vorlage (Template) in NORA | 360° ist eine vordefinierte Struktur, die als Blaupause für neue Objekte dient. Wenn Sie häufig ähnliche Vorgänge, Projekte oder Aufgaben anlegen, können Sie eine Vorlage erstellen und diese immer wieder verwenden.
Eine Vorlage kann enthalten:
| Vorteil | Beschreibung |
|---|---|
| Zeitersparnis | Keine manuelle Erstellung wiederkehrender Strukturen. |
| Konsistenz | Alle Objekte folgen dem gleichen Aufbau und den gleichen Standards. |
| Standardisierung | Einheitliche Prozesse im gesamten Unternehmen. |
| Fehlerreduktion | Keine vergessenen Schritte, Aufgaben oder Phasen. |
Vorlagen lohnen sich immer dann, wenn Sie wiederkehrende Abläufe haben, die einer festen Struktur folgen.
Typische Einsatzgebiete sind:
Vorgänge (Prozesse)
Aufgaben
Weitere Objekte
Hinweis: Sie können folgende Faustregel verwenden: Wenn Sie einen Ablauf mehr als zweimal in ähnlicher Form durchführen, lohnt sich eine Vorlage.
Wenn Sie ein Objekt als Vorlage speichern, öffnet sich der Vorlagen-Editor. Dieser besteht aus drei Bereichen, die Ihnen die vollständige Kontrolle über Ihre Vorlage geben:
| Bereich | Beschreibung |
|---|---|
| Baumstruktur links | Zeigt die hierarchische Struktur Ihrer Vorlage: das Hauptobjekt mit allen Unterobjekten (Aufgaben, Dateien, Mails). Klicken Sie auf ein Element, um es im mittleren Bereich zu bearbeiten. |
| Objekt-Formular in der Mitte | Zeigt die Eingabefelder des ausgewählten Objekts. Hier legen Sie die Werte fest, die in der Vorlage gespeichert werden. Felder mit einem grünen Stiftsymbol werden beim Erstellen aus der Vorlage im Dialog abgefragt. Über das Plus-Symbol können Sie weitere Felder zum Vorlagen-Dialog hinzufügen. |
| Vorlagen-Einstellungen rechts | Hier konfigurieren Sie die Vorlage selbst: Vorlagenname, Beschreibung, die Option „Nur die Unterobjekte von dieser Vorlage verwenden“ sowie die Platzhalter-Liste mit allen Eingabefeldern, die beim Erstellen abgefragt werden. |
| Element | Funktion |
|---|---|
| Grünes Stiftsymbol am Feld | Zeigt an, dass dieses Feld als Platzhalter im Vorlagen-Dialog erscheint. Der Anwender kann den Wert beim Erstellen aus der Vorlage ändern. |
| Plus-Symbol am Feld | Fügt das Feld als Platzhalter zum Vorlagen-Dialog hinzu. Es erscheint dann in der Platzhalter-Tabelle im rechten Bereich. |
| Dialog testen (Button oben rechts) | Öffnet eine Vorschau des Dialogs, den Anwender später beim Erstellen aus der Vorlage sehen. So können Sie prüfen, ob alle Felder korrekt angezeigt werden. |
| Platzhalter-Tabelle (rechts unten) | Listet alle Platzhalter mit Bezeichnung, Typ und Optionen (Pflichtfeld, Rechtseitig anzeigen, Bearbeiten, Variable kopieren, Position im Dialog nach unten/oben verschieben, Löschen). Hier steuern Sie, wie die Felder im Erstellungs-Dialog erscheinen. |
| Übernehmen / Speichern / Abbrechen | Übernehmen speichert Änderungen und lässt den Dialog offen. Speichern speichert und schließt den Dialog. Abbrechen verwirft alle Änderungen. |
Sie können eine neue Vorlage direkt über das Hauptmenü erstellen, ohne zuerst ein Objekt manuell anzulegen. Dabei wählen Sie den gewünschten Objekttyp aus, füllen die Eingabemaske aus und das Objekt wird automatisch als Vorlage markiert.
Tipp: Diese Methode eignet sich besonders, wenn Sie eine Vorlage von Grund auf neu erstellen möchten, ohne ein bestehendes Objekt als Ausgangsbasis zu verwenden.
Sie können auch ein bereits vorhandenes Objekt (z. B. einen abgeschlossenen Vorgang) als Vorlage speichern. NORA | 360° erstellt dabei automatisch eine Kopie des Objekts, markiert diese als Vorlage und öffnet den Vorlagen-Editor.
Achtung: Beim Erstellen einer Vorlage aus einem bestehenden Objekt werden alle Inhalte in die Kopie übernommen: auch personenbezogene Daten, vertrauliche Informationen und individuelle Einstellungen. Bereinigen Sie die Vorlage nach dem Erstellen im Vorlagen-Editor.
Tipp: Erstellen Sie Vorlagen am besten von Grund auf neu (siehe Vorlagenerstellung), anstatt bestehende Objekte umzuwandeln. So vermeiden Sie, dass versehentlich sensible Daten in der Vorlage verbleiben.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise, wenn Sie ein bestehendes NORA | 360° Objekt als Vorlage verwenden wollen:
Verkaufschancen (Opportunities) können einen phasenbasierten Vertriebsprozess abbilden. Diese Phasen werden in NORA | 360° CRM als Phasen-Ereignisse umgesetzt.
Wichtig dabei:
Hinweis: Eine grundlegende Einführung zu Ereignissen und Phasen finden Sie in der Dokumentation Mit Ereignissen arbeiten.
1. Phasen-Ereignistypen anlegen (Nur in Phasen verwenden)
Legen Sie zunächst die Ereignistypen an, die später in der Vorlage als Phasen verwendet werden sollen.
Tipp: Phasen-Ereignistypen erscheinen nicht in der Auswahl für normale Ereignisse. Sie stehen ausschließlich für Phasen innerhalb von Verkaufschancen (in Vorlagen und in daraus erstellten Verkaufschancen) zur Verfügung.
2. Verkaufschance als Vorlage erstellen
Erstellen Sie eine Vorlage für eine Verkaufschance, siehe Eine NORA | 360° Vorlage über das Hauptmenü erstellen.
3. Phasen als Ereignisse zur Vorlage hinzufügen
Fügen Sie nun in der Vorlage die einzelnen Phasen als Ereignisse hinzu:
Wenn ein Benutzer eine neue Verkaufschance aus dieser Vorlage erstellt, werden die Phasen-Ereignisse automatisch erzeugt und in der Verkaufschance entsprechend angezeigt.
Platzhalter haben in NORA | 360°‑Vorlagen die Funktion, den Dialog zu gestalten, den der Benutzer beim Erstellen eines Objekts aus einer Vorlage ausfüllen muss.
Es gibt zwei Arten von Platzhaltern:
In der Vorlage sind neben den allgemeinen Platzhaltern für die Objektfelder (Name, Ablage, Bearbeiter usw.) auch zusätzliche Platzhalter definiert. In diesem Beispiel sind das folgende Platzhalter:
Der Benutzer gibt beim Erstellen aus der Vorlage einmalig die Werte für Datum und Arbeitsauftrag ein. Diese Werte werden automatisch beim Erstellen des Objekts in allen Objekt-Details eingesetzt, in denen der jeweilige Platzhalter vorkommt.
Wenn über diese Vorlage etwa ein Vorgang mit mehreren untergeordneten Aufgaben erstellt wird, werden die Benutzerangaben überall eingetragen, wo die entsprechenden Platzhalter in den Detailangaben (Informationen, Beschreibungen) in der Vorlage eingetragen sind.
Der folgende Screenshot zeigt die eingetragenen Platzhalter im Format ${Variablenname} in einer Vorgangsvorlage.
Nach dem Erstellen eines neuen Vorgangs auf Basis dieser Vorlage sind die Angaben überall, also in diesem Fall im Vorgang und der zugeordneten Aufgabe, ersetzt:
Platzhalter werden in der Form ${Variablenname} geschrieben.
Der Variablenname kann über die Schaltfläche (Variable kopieren) für die Verwendung in der Vorlage kopiert werden.
Wenn es sich um einen Platzhalter mit zusätzlichen Formatierungsoptionen handelt, können Sie das Format hier außerdem auswählen, etwa das Anzeigeformat für ein Datum. Datums-Platzhalter können nämlich mit einer Format-Maske versehen werden, um die Ausgabe zu steuern. Die Syntax lautet: ${Variablenname:Format}
Sie können Ihre Vorlagen jederzeit ändern.
Hinweis: Änderungen an Vorlagen wirken sich sofort auf alle Objekte aus, die neu aus der Vorlage erstellt werden. Änderungen an Vorlagen haben keine Auswirkungen auf vor der Änderung aus der Vorlage erstellte Objekte.
Sie können Vorlagen deaktivieren. Deaktivierte Vorlagen werden nicht mehr in der Vorlagenauswahl für die Erstellung neuer Objekte angeboten.
Sie können deaktivierte Vorlagen wieder aktivieren.